(Platzhalter) Sr. Jude Veronica Njeri
Maria Schneider P. Günther Hofmann
Logo der Comboni-Missionare der DSP Christine Hügler
Jugendliche aus Kibremengist/Äthiopien afrikanischer Mann
Xhosa-Frau aus Südafrika Mädchen aus Piura/Peru
Alois Hönle Kind aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Daniel Comboni wird heilig gesprochen

(Drei große Missionare werden heilig gesprochen)

(Ein Leben für Afrika)

(Entwurf für einen längeren Artikel)

Am 5. Oktober 2003 wird in Rom Daniel Comboni, der Gründer der Comboni-Missionare und der Comboni-Missionsschwestern, gemeinsam mit den Steyler Missionaren Arnold Janssen und Joseph Freinademetz heilig gesprochen. Comboni war ein Wegbereiter der Kirche in Afrika und engagierter Kämpfer gegen die Sklaverei.

Daniel Comboni wurde am 15. März 1831 in Limone am Gardasee geboren. Seine Eltern waren Arbeiter in einer Zitronenpflanzung. Als er 1854 in Trient zum Priester geweiht wurde, war er der einzige Überlebende von acht Geschwistern. Seine Ausbildung erhielt Daniel im Institut Mazza, einem Institut für arme Kinder in Verona. Das Institut beteiligte sich auch an der Erziehung losgekaufter afrikanischer Sklavenkinder.

Am 6. September 1857 ging Daniel Comboni mit fünf anderen Mitgliedern des Instituts zum ersten Mal nach Afrika, in den Sudan. Ein Jahr später musste Comboni schwerkrank zurückkehren. Drei seiner fünf Gefährten waren gestorben. Von Verona aus hatte Comboni nicht nur das Scheitern seines eigenen Missionseinsatzes zu verkraften, sondern auch das Scheitern der Mission im Sudan überhaupt. Auf Grund der vielen Todesfälle wurde dieses Missionsunternehmen 1862 aufgegeben.

Aus der Erfahrung, dass (damals) europäische Missionare kaum im Inneren Afrikas leben und arbeiten konnten, entwickelte Comboni 1864 einen Plan mit einem neuen Ansatz zur Missionsarbeit. Das wichtigste Element dabei war: In Afrika müsse durch Afrikaner das Evangelium verkündet werden. Europäische Missionare sollen dazu Hilfestellung geben. Weiter betonte er, dass die Evangelisierung ganzheitlich sein soll, dass sie menschliche Förderung und Befreiung aus jeder Art von Sklaverei einschließen müsse. Eines Tages würde Afrika, so das Ziel Combonis, seine eigenen Führungskräfte haben, seine eigenen Priester, Bischöfe und Ordensleute.

Auf zahlreichen Reisen durch Europa mobilisierte Comboni die katholische Öffentlichkeit für die Sache der Afrikamission und gegen die Sklaverei. Großes Echo fand er dabei im deutschsprachigen Raum. Seine größten Stützen waren die Missionsvereine in Wien, Köln und München.

1867 gründete Comboni in Verona ein Missionsinstitut für Afrika sowie den Förderkreis „Werk des Guten Hirten“ (heute „Werk des Erlösers“) und 1872 eine Schwesternkongregation, die heutigen „Comboni-Missionsschwestern“.

1873 wurde die suspendierte Mission im Sudan wieder aufgenommen. Comboni wurde 1877 zum Bischof von Khartum geweiht. Doch schon am 10. Oktober 1881 starb er nach intensiver Arbeit und zermürbenden Schwierigkeiten im Alter von 50 Jahren in Khartum an Malaria.

Comboni-Missionare und -Missionsschwestern

Die von Comboni gegründeten Gemeinschaften - seit 1979 nennen sie sich nach ihrem Gründer - verstehen sich als internationale Missionsorden. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist nach wie vor Afrika. Ihre Tätigkeit erstreckt sich aber auch auf Lateinamerika und Asien. Sie sind weltweit in über 40 Ländern tätig und sehen ihre Aufgabe heute vor allem darin, die Ortskirchen zu unterstützen und den weltweiten Charakter der Kirche zum Ausdruck zu bringen .

Von den insgesamt etwa 1800 Mitglieder der Comboni-Missionare stammen 108 Priester und Brudermissionare aus dem deutschen Sprachraum. Von den Mitgliedern in der Ausbildung: 170 Theologiestudenten, 39 Brudermissionare und 113 Novizen, sind mehr als zwei Drittel Nichteuropäer. Die deutschsprachige Provinz hat Niederlassungen in Ellwangen (Verwaltung und Heimat für alte Mitglieder), Josefstal bei Ellwangen, Bamberg (Sitz des Provinzoberen), Nürnberg, Mellatz im Allgäu, Neumarkt/Oberpfalz und Halle, sowie in Innsbruck (Studienhaus für Theologen), Graz-Messendorf und in Brixen, Südtirol. Die Comboni-Missionsschwestern haben eine Niederlassung in Nürnberg.

In Europa sieht die Gemeinschaft ihre Aufgabe vor allem darin, die religiöse Erfahrung und die soziale Problematik afrikanischer und lateinamerikanischer Menschen, aber auch das afrikanische beziehungsweise lateinamerikanische Gemeindeleben bekannt zu machen. Weit verbreitet im deutschen Sprachraum ist der schon von Comboni gegründete Förderkreis „Werk des Erlösers“ mit seinem Jahreskalender. Die Comboni-Missionare zählen auch zu den Mitherausgebern des Missionsmagazins „Kontinente“. Seit zwanzig Jahren bietet die Gemeinschaft auch die Möglichkeit für einen zeitlich befristeten Einsatz in Übersee.

Daniel Comboni wird heilig gesprochen

(Drei große Missionare werden heilig gesprochen)

(Ein Leben für Afrika)

(Entwurf für einen kurzen Artikel)

Am 5. Oktober wird in Rom Daniel Comboni, der Gründer der „Comboni-Missionare“ und der Comboni-Missionsschwestern“, zusammen mit den Steyler Missionaren Arnold Janssen und Josef Freinademetz heilig gesprochen. Comboni war einer der wichtigsten Wegbereiter der Kirche in Afrika und ein entschiedener Kämpfer gegen den Sklavenhandel. Die beiden von Comboni gegründeten Missionsorden zählen zusammen etwa 3600 Mitglieder.

1831 in Limone am Gardasee geboren, mobilisierte er auf zahlreichen Reisen durch ganz Europa die katholische Öffentlichkeit für die Mission in Afrika. In Deutschland hatte er seine größte Stütze in den Missionsvereinen von Köln und München, in Österreich im Marienverein von Wien. Etwa zehn Jahre verbrachte Comboni in Afrika. 1877 wurde er Bischof von Khartum, der Hauptstadt des Sudan. Am 10. Oktober 1881 starb er dort an Malaria.

Die Comboni-Missionare arbeiten weltweit in mehr als 40 Ländern. Die deutschsprachige Provinz hat Niederlassungen in Ellwangen, Bamberg, Nürnberg, Neumarkt/Oberpfalz, Mellatz im Allgäu und Halle, sowie in Innsbruck, Graz und Brixen, Südtirol. In Europa sieht die Gemeinschaft ihre Aufgabe vor allem in der missionarischen Bewusstseinsbildung. Sie will religiöse Erfahrungen afrikanischer und lateinamerikanischer Menschen und die soziale Problematik ihrer Länder bekannt machen.