(Platzhalter) Sr. Jude Veronica Njeri
Hermann Bentele P. Jakob Wellenzohn
Logo der Comboni-Missionare der DSP Stefanie Dandolo
Jugendliche aus Kibremengist (Äthiopien) afrikanischer Mann
Frau aus Kibremengist/Äthiopien Junge aus Quito / Ecuador
Daniel Junge aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Zeittafel zum Leben Daniel Combonis

1831 Daniel Comboni wurde am 15. März in Limone am Gardasee geboren.
1843 Am 20. Februar Aufnahme in das Institut des Don Nicola Mazza in Verona, einem Heim für arme Kinder. In ihm fand Comboni den Weg zum Priestertum und zur Afrikamission.
1854 Am 31. Dezember in Trient Priesterweihe durch Bischof Tschiderer.
1857 Am 6. September Ausreise nach Afrika als jüngstes von sechs Mitgliedern einer Expedition. Ziel war die Mission "Heilig Kreuz“ am oberen Weißen Nil etwa 1000 Kilometer südlich von Khartum.
1859 Am 15. Januar kehrte Comboni schwer krank zurück, nachdem drei seiner Gefährten gestorben waren.
1860 Nach seiner Genesung wurde Comboni mit der Betreuung der aus der Sklaverei losgekauften Kinder beauftragt, die im Mazza-Institut untergebracht waren.
1864 Am 15. September entwarf er einen "Plan“ zur Missionierung Afrikas und unterbreitete ihn Papst Pius IX. Anschließend trat er eine Reise durch Europa an, um dafür zu werben.
1865 In Köln. Der dortige Missionsverein sicherte ihm eine jährliche Unterstützung für die Mission in Afrika zu.
1867 Am 1. Juni gründete Comboni in Verona das "Missionsinstitut für Afrika“ und den Freundeskreis "Werk des Guten Hirten“, heute "Werk des Erlösers“. Anschließend eröffnete er zwei Niederlassungen in Kairo zur Vorbereitung der Missionare für die Arbeit im Landesinneren.
1870 Comboni legte dem Ersten Vatikanischen Konzil sein "Postulatum pro Nigris Africae Centralis“ (Bittschrift für die Schwarzen Zentralafrikas) vor. Sie kam auf die Tagesordnung. Bevor es aber behandelt werden konnte, wurde das Konzil abgebrochen.
1871 Deutschlandreise nach Fulda, Köln und Paderborn. Am 14. September sprach Comboni in Mainz vor dem Deutschen Katholikentag. Anschließend Reise über Sachsen und Polen bis nach Sankt Petersburg.

1872

Am 1. Januar gründete Comboni das Institut der Missionsschwestern "Pie Madri della Nigrizia“, heute Comboni-Missionsschwestern.

Am 26. Mai : Ernennung zum Apostolischen Provikar von Zentralafrika.

1873 Am 4. Mai war er zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder in Khartum und eröffnete von neuem die Mission. Am 14. September in El Obeid. Pläne für Gründungen im Gebiet der großen Seen.
1875 Gründung der Missionsstation Delen unter den Nubiern.
1876 Januar: Europareise; mit dabei waren zwei junge Afrikaner, die Priester werden wollten. Am 15. Oktober nahm er die Ordensgelübde der ersten Missionsschwestern in Verona entgegen.
1877 Von Mai bis Juni zur Werbung für die Afrikamission in Köln, Mainz, München, Salzburg und Wien. Am 11. Juli wurde Comboni zum Apostolischen Vikar ernannt und empfing am 12. August in Rom die Bischofsweihe.
1878 Gespräche mit dem Afrikaforscher Stanley. Seine Missionsbemühungen während der folgenden Monate wurden überlagert von den Hilfsmaßnahmen wegen einer schweren Hungersnot.
1879 Am 10. März reiste er aus gesundheitlichen Gründen nach Europa.
1880 Im August Audienz bei Kaiser Franz Josef in Wien. Am 27. November letzte Ausreise nach Afrika. Am 5. Dezember weihte er in Kairo die beiden Österreicher Johann Dichtl und Josef Ohrwalder zu Priestern.

1881

Am 28. Januar traf Comboni in Khartum ein. Erkundungsreise in die Nubaberge.

Am 9. August kehrte er krank nach Khartum zurück.

Am 10. Oktober starb Daniel Comboni in Khartum.