(Platzhalter) junge afrikanische Frau
Hermann Bentele P. Herbert Gimpl
Logo der Comboni-Missionare der DSP Stefanie Dandolo
Jugendliche aus Kibremengist/Äthiopien Katechist aus Afrika
Frau aus Kibremengist/Äthiopien Mädchen aus Piura/Peru
Alois Hönle Junge aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Missionshaus MillandMissionshaus Milland bei Brixen renoviert

Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren wurde am 4. November 2006 das renovierte Herz-Jesu-Missionshaus in Milland bei Brixen wieder eröffnet. Es ist ein Schmuckstück für die Kongregation und für Südtirol. Der Hausobere Pater Silvester Engl schreibt dazu:

P. Silvester Engl und Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder
Pater Silvester Engl führt die Gäste durch das neu renovierte Haus. Hinter ihm Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder.
„Die Feier begann mit einem gemeinsamen Lied. Als erster begrüßte der Provinzobere Pater Josef Altenburger die Gäste. Er wies auf die Bedeutung des Hauses in der Geschichte der Kongregation hin. Weiter verwies er darauf, dass die Comboni-Missionare mit der Restaurierung auch einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung eines Kulturgebäudes geleistet haben, das zu den hervorragenden Bauten in der Brixener Bannmeile zählt.

 Landeshauptmann Dr. Luis Durwalder erinnerte in humorvoller Weise an die Herausforderung, in der globalisierten Welt unseren Beitrag als Christen zu leisten. Der Bürgermeister von Brixen, Dr. Albert Pürgstaller, sprach über die geistige und religiöse Komponente im Wirken der Comboni-Missionare. Das Missionshaus habe von Anfang an eine völkerverbindende Funktion gehabt. Im Haus der Solidarität werde das für das Volk ersichtlich.

Außer den Genannten kamen zur Eröffnung auch drei Mitglieder der Generalleitung in Rom sowie Bischof Dr Wilhelm Egger von Bozen-Brixen, der die Kapelle segnete, sowie Generalvikar Josef Matzneller.

Die Feier wurde aufgelockert durch passende Lieder der Theologiestudenten aus Innsbruck. Das Herzstück des Hauses ist die Kapelle. Sie wurde gestaltet vom Künstler Adolf Bachler aus Graz-Messendorf.

Das Haus ist gesegnet und eröffnet. Es ist unser großer Wunsch, dass es mit missionarischem Geist erfüllt wird und weit über Brixen hinauswirkt.“

Theologiestudenten aus Innsbruck
Die Musikgruppe der Theologiestudenten aus Innsbruck gibt einen musikalischen Rahmen. Zweiter von rechts: Pater Josef Altenburger, der neue Provinzial.
Soweit der Bericht von Pater Engl. Während der Bauzeit wohnte die Hausgemeinschaft im daneben stehenden Xaverianium, dem „Haus der Solidarität“.

Das 1895 gegründete Missionshaus Milland war die erste Niederlassung der Comboni-Missionare im deutschen Sprachraum. Gegenwärtig zählt die Kongregation 32 Mitbrüder aus Südtirol.