Aidswaisen in Kalongo
 
Waisenkinder
Waisenkinder beim Spielen
Flüchtlingslager
Im Flüchtlingslager
Esther Anying
Esther mit vier Kids
Flüchtlingsfamilie
Eine Flüchtlingsfamilie in ihrem provisorischen Haus, in einem Flüchtlingslager, beim Mittagessen. Dort wird gekocht, gespielt, gegessen und auch geschlafen. Alle haben nur einen Raum.
Uganda-Karte
 

Hilfe für Aidswaisen in Kalongo / Uganda

Waisenkinder aus Uganda erzählen

Patrick, Moses, Jim und Josef grüßen Euch in Deutschland und möchten Euch gerne ein wenig über sich und ihr Land erzählen:

„Wir gehören zu den Kindern, die vom Waisen- und Ausbildungsprojekt Kalongo unterstützt werden.“

Leben im Flüchtlingslager

Unsere Heimat, das Acholiland ist seit 18 Jahren sehr unsicher, weil Rebellen immer wieder unsere Dörfer überfallen, stehlen, Kinder entführen und auch Häuser anzünden. Deshalb leben seit einigen Jahren viele Menschen in sogenannten Camps, damit sie vor solchen Überfällen geschützt sind, da die Flüchtlingslager vom Militär bewacht werden.

Unsere Leute in den Camps haben wenig zu essen und auch das Wasser ist sehr knapp. Im Camp Pajimu stehen für 18.000 Menschen lediglich 2 Bohrbrunnen zur Verfügung! Es gibt zu wenig sanitäre Anlagen, was gesundheitliche Probleme mit sich bringt.

Sr. Hellen hat ein Herz für uns

Bereits 1994 hat Sr. Hellen begonnen, uns Aids -Waisenkindern ein neues Zuhause zu schaffen. Insgesamt waren wir 40 Kinder, die in den neu gebauten Rundhäusern sowie zwei renovierten einfachen Häusern unterkamen. Weitere 80 Kinder und Jugendliche erhalten Unterstützung für die Schulausbildung.

Br. Günther – Freund der Waisenkinder

Comboni Missionar Br. Günther Nährich der im Januar 1994 nach Kalongo kam, hatte sich gleich für uns interessiert und Kontakt zu Freunden und Wohltätern in Deutschland hergestellt. Wir sind froh, dass dadurch die Finanzierung unseres Unterhaltes und die Schulförderung sichergestellt wurde.

Waise gibt Heimat für die Kleinen

Eine Reihe von uns Kindern hat bereits einen Schulabschluss, bzw. einen Beruf erlernt. So auch Esther Anying, welche jetzt als Hebamme in St. Joseph’s Hospital in Kitgum arbeitet und uns vier Waisenkinder aufgenommen hat.

Sicherheit auf dem Krankenhausgelände

Es ist gut, dass Esther mit uns Kindern eine Wohnung auf dem Krankenhausgelände gefunden hat. Viele Menschen im Acholiland sind nämlich, wie eingangs erwähnt, auf der Flucht und leben in Flüchtlingslagern. Die Missionare leben mit uns und sind mit uns im Glauben verbunden. Sie helfen uns direkt und unbürokratisch. Wir sind den Menschen in Deutschland sehr dankbar, dass sie uns helfen und uns mit unseren Problemen nicht alleine lassen. Somit kann Solidarität entstehen und auch Geschwisterlichkeit zwischen den Völkern.

Ein Raum für Fünf

Der einzige Raum, der uns zur Verfügung steht, wird am Abend zum Schlafzimmer. Möbel müssen beiseite geschafft werden, damit auf dem Boden genügend Platz zum Schlafen ist. Eine einfache Matte wird ausgerollt und eine kleine Decke zum Zudecken genügt.

So können Sie helfen!

Die Kinder brauchen Sicherheit und Hilfe für die Schulausbildung:

Schulhilfe Primarschule monatlich 10 Euro
Schulhilfe Secondary School inkl. Internatsgebühren, monatlich 40 Euro
Verpflegung, Kleidung und Lebensunterhalt monatlich 25 Euro

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Comboni Missionare
Missionsprokura
Bruder Günther Nährich
Rotenbacher Str. 8, 73479 Ellwangen

Telefon 07961 9055-20
Telefax 07961 9055-29
E-Mail prokura@comboni.de

Kreissparkasse Ostalb:
(BLZ 614 500 50) Kto.-Nr. 110 617 015

VR-Bank Ellwangen
(BLZ 614 910 10) Kto.-Nr. 210 930 004

Länderinformationen Uganda