Hilfe für die
Handwerkerschule Carapira in Mosambik
Durch das Handwerk eine bessere Zukunft
Entwicklung der Schule:
Carapira liegt im Norden von Mosambik. Die Schule wurde 1964 von den Comboni-Missionaren gegründet. Nach der Unabhängigkeit des Landes 1975 wurde die hoch angesehene Schule von der sozialistischen FRELIMO-Regierung verstaatlicht.
Trotz des 20-jährigen Bürgerkrieges schafften es die Comboni-Missionare, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten.
![]() |
| Hauptgebäude der Schule |
Comboni-Missionar Br. Manfred – Leiter der Handwerkerschule
Nach dem tödlichen Unfall von Br. Carlos Díaz Pérez hat Br. Manfred Bellinger, Elektrikermeister aus Aalen-Wasseralfingen, im Jahr 2003 die Leitung der Schule übernommen. Die Handwerkerschule in Carapira, bildet derzeit 147 Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren zu Handwerkern aus. Die Fachbereiche sind Metallverarbeitung und Automechanik mit jeweils 3 Klassen.
Die Schule hat noch zwei weitere Produktionsabteilungen: Eine Sägerei und eine Schreinerei. Für den Eigenbedarf gibt es eine Landwirtschaft, auf der Mais, Bohnen, Gemüse und Obst angebaut wird.
![]() |
| Br. Manfred Bellinger bei der Wartung der elektrischen Maschinen in der Sägerei |
Es ist die einzige Handwerkerschule dieser Art, die von den Comboni-Missionaren in Mosambik unterhalten wird. – Die Schule spielt eine lebenswichtige Rolle in der Bildung in Mosambik, ist daher ein Beitrag zur Entwicklung des Landes.
Berufsausbildung – Chance für die Zukunft
Die Schule soll vor allem den Jugendlichen auf dem Land eine Chance geben, um eine gründliche Ausbildung zu erhalten. Der öffentliche Nahverkehr steckt noch in den Anfängen, deshalb ist ein Internat dabei. Fast alle Auszubildenden wohnen in der Schule.
![]() |
| Schlosserlehrlinge – 3 Jahre Ausbildung |
Jetzige Situation:
Die Schule hat 147 Auszubildende, die im Internat untergebracht werden müssen. Da nicht ausreichend Platz vorhanden ist, sind dringend weitere Schlafsäle und entsprechende sanitäre Einrichtungen notwendig.
Aber als erstes müssen die bestehenden elektrischen Installationen im Schulbereich und der damit verbundenen Missionsstation erneuert werden. Br. Manfred hat damit begonnen, die veralteten und teilweise gefährlichen Leitungen auf den morschen Polen zu ersetzen. Zur Wasserpumpe allein sind es 480 m. Die klimatischen und lokalen Bedingungen erfordern ein gutes Material, das Hitze, heftigen Regengüssen und auch einer hohen Luftfeuchtigkeit standhalten kann.
![]() |
| Br. Manfred Bellinger mit einem Ausbilder |
Neue Elektro-Lehrwerkstätte geplant
Da Mosambik für den Wiederaufbau und der Entwicklung des Landes dringend Elektriker benötigt, ist es für Br. Manfred ganz klar, das Ausbildungsangebot der Schule um diesen Bereich zu erweitern. Deshalb muss mit dem Neubau einer Elektro-Lehrwerkstätte sowie weiteren Klassenzimmern begonnen werden. Dafür sind mindestens 35.000,- Euro erforderlich. Desweiteren werden ca. 25.000 Euro für die Grundeinrichtung und das Lehrmaterial benötigt.
Carapira braucht Hilfe von außen
Das Schulgeld der Schüler und der Erlös für dort gefertigte Arbeiten kann die Kosten bei weitem nicht decken. Obwohl Mosambik zu den Ländern Afrikas gehört, die am meisten Fortschritte machen, zählt es immer noch zu den ärmsten Ländern des Kontinents. Deshalb ist die Schule dringend auf Hilfe von außen angewiesen. Die Verwendung der Spenden bei Br. Manfred liegt in verantwortlichen Händen.
So können Sie helfen!
| Kosten für Unterkunft und Verpflegung pro Schüler monatl. | 25,- Euro |
| Schulgeld und Werkzeuge pro Schüler monatlich | 40,- Euro |
| Gehalt eines Ausbilders | 175,- Euro |
| Grundausstattung eines Elektriker-Ausbilungsplatzes in der Werkstatt | 1.000,- Euro |
Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!
Comboni Missionare
Missionsprokura
Bruder Günther Nährich
Rotenbacher Str. 8, 73479 Ellwangen
| Telefon | 07961 9055-20 |
| Telefax | 07961 9055-29 |
| prokura@comboni.de |
Kreissparkasse Ostalb:
(BLZ 614 500 50) Kto.-Nr. 110 617 015
VR-Bank Ellwangen
(BLZ 614 910 10) Kto.-Nr. 210 930 004
Länderinformationen Mosambik
- beim Fischer Weltalmanach
























