|
| Schulkinder bekommen eine warme Mahlzeit. |
|
| Lebensfreude trotz Armut. |
|
| Eine Schulküche. |
|
| Kinder in der Schule. |
|
| Hoffnung auf Schulbildung. |
|
Hilfe für die Kinder in Kariobangi/Kenia
Die Pfarrei von Kariobangi
Kariobangi ist ein ausgedehntes Elendsviertel am Stadtrand von Nairobi in Kenia. 300.000 Menschen leben innerhalb der Pfarreigrenzen, die meisten in großer Armut. Annähernd 30% sind Katholiken.
Wir Comboni-Missionare leiten seit 30 Jahren diese große Pfarrei. Als Tagelöhner, Straßenhändler und Arbeitslose kämpfen sich die Menschen durch das Leben. Die Armut dort hat viele Gesichter. Kinder und Jugendliche leben vom nahe gelegenen Müllplatz und suchen nach Resten, die die Stadt übrig lässt. Mütter versuchen dort ihren Lebensunterhalt für ihre Kinder zu finden.
Trotz aller Not ist der Lebenswille der Menschen groß. Die Kirche ist dort vor allem in Form von so genannten Kleinen Christlichen Gemeinschaften – in einer Art „Kirche in der Nachbarschaft“ – gegenwärtig. Es ist beeindruckend, wie das Evangelium in den Händen der Armen Kräfte freisetzt, ihnen die menschliche Würde gibt und ihre Hoffnungen verstärkt.
Neben der Seelsorge engagiert sich die Pfarrei schon immer in der Sozialarbeit. Drei Initiativen nennen wir hier und bitten um Ihre Mithilfe.
1. Schulspeisung in Kariobangi
Die Pfarrei hat seit Jahren ein Schulspeisungsprogramm für 10.000 Kinder in elf Schulen aufgebaut. Es ist eine große Freude zu sehen, wie den Kindern das einfache Mittagessen schmeckt (Mais, Bohnen und Gemüse – Fleisch gibt es nur einmal in der Woche). Eine Mahlzeit kostet nur ca. sechs Cent. Es ist für viele das einzige warme Essen am Tag.
2. Watoto Wetu Centre
WATOTO WETU ist ein Kiswahili Wort und heißt: Unsere Kinder. 320 Waisenkinder finden dort eine Schulbildung und das zum Leben Notwendige.Alle Kinder haben ihre Eltern durch die Krankheit AIDS verloren. Meist kommen sie bei der Verwandtschaft oder in der Nachbarschaft ihrer verstorbenen Eltern unter. Die „neuen“ Eltern sind jedoch sehr oft überfordert, wenn sie auch noch die Schulbildung und alles was dazu gehört, finanzieren müssen. Durch eine Zusammenarbeit von Pfarrei mit den „Pflegeeltern“ kann so vielen Kindern geholfen werden.
3. Die Projekte für Straßenkinder: Boma Rescue Centre und das St. Martin Drop in Centre
Hunderte von Kindern schlagen sich als Straßenkinder in Kariobangi durch das Leben. Man sieht sie in den Straßen, bettelnd und Klebstoff schnüffelnd, um sich den Hunger zu vertreiben. Oft versuchen sie, da und dort etwas zu stibitzen. Ihre müden Gesichter zeigen, welch hartes Leben sie durchmachen. Viele von ihnen gruppieren sich in kleinen Banden und machen, wenn sie älter werden, die Gegend unsicher. Die Polizei geht meist ganz radikal mit ihnen um.
Die beiden Zentren versuchen, die Kinder langsam wieder in ein normales Leben einzubinden. So bald wie möglich werden sie dann in die Schule geschickt, damit sie gute Jahre ihres Lebens nicht vergeuden. Beide Zentren rehabilitieren jedes Jahr 270 Kinder. Weitere 50 drogenabhängige Kinder werden im Kibiko Centre auf dem Land von ihrer Abhängigkeit entwöhnt und so auf die Schule vorbereitet.
So helfen Sie!
| Schülerspeisung für eine Schulklasse 60 Schüler für eine Woche | 22,- Euro |
| Schulausbildung für ein Waisenkind im Monat |
18,- Euro |
| Wiedereingliederung von einem Straßenkind | 60,- bis 120 Euro |
Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!
Missionsprokura der Comboni Missionare
Bruder Hans Eigner
Rotenbacher Str. 8, 73479 Ellwangen
| Telefon | 07961 9055-20 |
| Telefax | 07961 9055-29 |
| prokura@comboni.de |
Kreissparkasse Ostalb:
(BLZ 614 500 50) Kto.-Nr. 110 617 015
VR-Bank Ellwangen
(BLZ 614 910 10) Kto.-Nr. 210 930 004
Länderinformationen Kenia
- beim Fischer Weltalmanach




















