Daniel Comboni
 

In aller Kürze ...

 Bischof Daniel Comboni war eine der großen Gestalten des missionarischen Aufbruchs im 19. Jahrhundert. 1831 in Limone am Gardasee geboren, gründete er in Verona/Italien zwei Gemeinschaften, die sich heute Comboni-Missionsschwestern und Comboni-Missionare nennen.

 Combonis Arbeitsgebiet war vor allem die Region des heutigen Sudan. Als Bischof von Khartum war er ein Vorkämpfer für Menschenwürde und gegen den Sklavenhandel. Völlig aufgezehrt verstarb er am 10.10.1881 in Khartum im Alter von nur 50 Jahren.

 Die Aufgabenbereiche der Comboni-Missionare heute sind in Anlehnung an ihren Gründer:

 Heute arbeiten annähernd 3500 Frauen und Männer der Comboni-Familie in über 40 Ländern der Erde. Die Mitarbeit aller Getauften (und nicht nur von Priestern und Ordenschristen) an der Mission der Kirche war von Anfang an das Anliegen unseres Gründers.

Provinzrat
Die Provinzleitung der DSP (v.l.n.r.):
P. Josef Altenburger, P. Herbert Gimpl, P. Alfred Putz, P. Josef König und Br. Hans Eigner

 Die ganze Gemeinschaft ist aufgegliedert in 31 Provinzen und Delegationen sowie der „Kurie“, also der Ordensleitung in Rom. Eine dieser Provinzen ist die Deutschsprachige Provinz (DSP), sie umfasst 8 Niederlassungen, davon in Deutschland 5, in Österreich 2 und Südtirol eine. Die Letztverantwortung in jeder Provinz liegt beim Provinzoberen und seinen Räten. Dieses Gremium wird alle drei Jahre in geheimer Wahl von den Mitgliedern der jeweiligen Provinz gewählt. Seit 1. Januar 2008 ist die derzeitige Provinzleitung im Dienst. In der DSP setzt sich die Provinzleitung zusammen aus dem Provinzoberen P. Josef Altenburger (Innsbruck),  sowie seinen Assistenten Br. Hans Eigner (Josefstal), P. Alfred Putz (Graz), P. Herbert Gimpl (Innsbruck) sowie P. Josef König (Neumarkt), der auch das Amt des stellvertretenden Provinzoberen wahrnimmt.

Übrigens: Die Comboni-Missionsschwestern bilden zwar eine eigene Ordensgemeinschaft, aber als „unsere Schwestern“ möchten wir auch sie auf dieser Website gerne vorstellen.