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Dezember 2001
Lobby-Arbeit für die Dritte Welt: Comboni-Schwestern in Nürnberg
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| von links nach rechts: Sr. Assunta Arraghie, Sr. Gabriella Bottani, Sr. Gertrude Höggerl, Sr. Teresita Cortés Aguirre |
Dementsprechend ist der Tag gestaltet: Das persönliche und gemeinsame Gebet fügt sich harmonisch ein in die Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der Menschen der Dritten Welt. Schwester Assunta Arreghie aus Äthiopien ist Krankenschwester und war viele Jahre in Kenia und in ihrer eigenen Heimat tätig. In Nürnberg hält sie Kontakt zu den dort lebenden Afrikanern. Die junge Schwester Gertrud Höggerl aus Österreich, von Beruf Lehrerin, kommt mit der Erfahrung von sieben Jahren Tätigkeit in Eritrea nach Nürnberg. Schwester Gabriella Bottani aus Italien, die Jüngste in der Gemeinschaft, bereitet sich erst auf ihren Einsatz vor. Sie studiert Sozialpädagogik.
Schwester Teresita ist sehr oft im sogenannten "Fenster zur Welt" mitten in der Altstadt anzutreffen. Dieses "Fenster" ist eine Einrichtung für City-Pastoral der Diözesen Bamberg und Eichstätt, eine Begegnungsstätte für alle, die sich für die "Eine Welt", für Mission, Menschenrechtsarbeit usw. interessieren. Mit Einzelpersonen und Gruppen spricht Schwester Teresita über Glaube und Mission, über Menschenrechte, Schöpfung und Frieden. Ihre Erfahrung aus ihrer Heimat und in Kenia kommt ihr zugute.
Die Comboni-Schwestern sind seit 1998 in Nürnberg. Es ist ihre erste Niederlassung in Deutschland. Ihre Aufgabe sieht die internationale Gemeinschaft darin, ein Stück Weltkirche zu verkörpern, eine Lobby für die Dritte Welt zu sein.
Neben den genannten Tätigkeiten besuchen die Schwestern Pfarreien. Sie bieten Vorträge und Wochenendseminare über Fragen von Mission und Entwicklung an sowie Exerzitien und Geistliche Begleitung vor allem für junge Leute.
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