(Platzhalter) Sr. Jude Veronica Njeri
Maria Schneider P. Günther Hofmann
Logo der Comboni-Missionare der DSP Christine Hügler
Jugendliche aus Kibremengist/Äthiopien afrikanischer Mann
Xhosa-Frau aus Südafrika Indio-Junge
Albert Klingler Junge aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Februar 2003

Zeichenhafte Präsenz und neues Konzept

Comboni-Schwestern
Comboni-Missionsschwestern in London anlässlich einer Tagung.
Die vier Comboni-Missionsschwestern in Nürnberg sind nun der Provinz London angeschlossen. Die Schwestern in dieser Provinz stammen aus elf verschiedenen Nationen, ein Projekt voller Herausforderung.

„Was machen Missionsschwestern in Europa? Die Frage ist verständlich, denn wir selbst sind uns bewusst, dass unser Arbeitsfeld in Afrika oder Lateinamerika zu suchen ist“.

Schwester Gertrud Höggerl, die selber viele Jahre in Eritrea als Missionsschwester gearbeitet hat, erzählt vom neuen Konzept für die Provinz London-Glasgow-Nürnberg. „Eine kleine, zeichenhafte Präsenz ist uns auch in Mitteleuropa wichtig. Wir vier Comboni-Missionsschwestern von Nürnberg fühlen uns keineswegs isoliert als einzige Gemeinschaft im deutschsprachigen Raum. Wir sind Teil der Schwesterngemeinschaften in London und Glasgow. Gemeinsam mit den Schwestern dort stellen wir uns den Herausforderungen der nord- und mitteleuropäischen Gesellschaft. Auch mit den Schwestern der anderen Provinzen in Italien, Spanien, Portugal und Polen halten wir regen Austausch.“

Die Comboni-Missionsschwestern setzen sich für eine ganzheitliche Evangelisierung ein. Schwerpunkte liegen in der Arbeit mit Randgruppen, Betreuung von Menschen aus Ländern des Südens, Katechese und Präsenz in den Medien, wie Internet. Sie haben sich vorgenommen verstärkt die Gastfreundschaft, typisch für Comboni-Gemeinschaften, zu pflegen.

In allen Gemeinschaften der Provinz London wird sehr viel für die Aus- und Weiterbildung der Schwestern getan. Viele junge Schwestern, besonders aus Lateinamerika, bereiten sich auf einen Einsatz in Übersee vor.

Es gehört auch wesentlich zum Geist Combonis sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Dabei setzen die Schwestern auf Lobby-Arbeit und enge Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen.

34 Schwestern aus 11 verschiedenen Nationen sind gegenwärtig in der London-Provinz beheimatet. Es ist ein buntes Gemisch von Sprachen, Altersgruppen und Kulturen. Schwester Gertrud beteuert: „Wir Comboni -Schwestern haben schon eine langjährige Erfahrung in multikulturellen Gemeinschaften. Damit wollen wir Zeichen sein und kreative Ansätze aus vielen Ländern der Welt in unserer Gesellschaft einbringen.