(Platzhalter) Sr. Jude Veronica Njeri
Hermann Bentele P. Herbert Gimpl
Logo der Comboni-Missionare der DSP Maggi
Jugendliche aus Kibremengist/Äthiopien Katechist aus Afrika
Xhosa-Frau aus Südafrika Junge aus Quito / Ecuador
Rudi Junge aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

November 2003

Alle lernen voneinander

Studenten in Innsbruck
Die Studenten in Innsbruck stammen heute ausnahmsweise aus Ländern des Südens.
14 junge Männer aus Afrika und zwei aus Mexico bereiten sich gegenwärtig im Studienhaus der Comboni-Missionare in Innsbruck auf ihren Einsatz in der Mission vor.

Die pastoralen Erfahrungen aus ihren Heimatländern in Afrika und Lateinamerika möchten die jungen Männer in die Ortskirche von Tirol einbringen. Sie sind überzeugt, Mission kann niemals nur eine Einbahnstraße sein. Alle können von einander lernen und sich gegenseitig bereichern.

Natürlich geht es ihnen auch darum, ein gutes Theologiestudium zu machen. Das war mit ein wichtiger Grund warum wir Comboni-Missionare der Deutschsprachigen Provinz (DSP) uns vor nunmehr 31 Jahren für Innsbruck entschieden haben. 1971 kamen die ersten Theologiestudenten aus dem deutschsprachigen Raum zum Studium in die Stadt am Inn. Sie fanden Aufnahme im internationalen Priesterseminar „Canisianum“.

1976 kamen einige Studenten aus Italien, Spanien und Mexiko hinzu. 1981 das Gesamtinstitut der Comboni-Missionare, in Innsbruck ein internationales Studienhaus zu errichten. Immer mehr junge Männer kamen nun aus Lateinamerika und Afrika nach Tirol. Bald musste das Haus erweitert werden. Die 18 Studienplätze nehmen heute ausschließlich Leute aus Afrika ein. Der Nachwuchs unseres Institutes kommt heute zum Großteil aus den Ländern des Südens.

64 Studenten haben seit 1971 ihr Studium in Innsbruck abgeschlossen. 38 sind Priester geworden, davon 30 Comboni-Missionare, die restlichen acht haben in ihre Heimatdiözesen gewechselt. Im Jahre 2002 ist erstmals ein ehemaliger „Comboni-Student“ für die Diözese Innsbruck zum Priester geweiht.

Im Studienjahr 2002 studieren 14 junge Männer aus Afrika und 2 aus Mexico. Die beiden Erzieher stammen aus Österreich und Spanien. Die Frage ist naheliegend: Ist es nicht sinnvoller die Ausbildungshäuser in die Herkunftsländer, also nach Afrika zu verlegen? Die entscheidende Antwort muss die oberste Leitung geben.

Für die jungen Leute aus den Ländern des Südens bleibt es eine Herausforderung, ihr Studium in Innsbruck zu machen. Gleichzeitig ist ihre Anwesenheit eine Bereicherung für unsere Heimatkirche. Ein guter Grund das Studienhaus in Innsbruck zu erhalten.